Mischa Wyss               
Berner Mundartchanson mit Satire

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Kaum einer bleibt in der Form so nahe bei den legendären Troubadouren wie der Wahlberner Mischa Wyss. Trotzdem ist der Liedermacher kein Nostalgiker. Jetzt stellt er in der Cappella sein neues, abendfüllendes Programm 
«Aasatzwys» vor (So., 15.3., 20 Uhr).

Machen Sie den ersten Satz:
Die Griechen der antiken Zeit
liebten Wein und das Theater.
Was uns heute davon bleibt,
ist das Fernseh’n und der Kater.

Und was soll der letzte sein?
doch zum glück singt mänge kater
nid für d katz u sowieso:
– musig, malerei, theater –
«kunscht isch gäng es risiko».

Wohin gehen Sie diese Woche und wozu?

1. In die Cappella zu «Öppis isch geng» (Do., 12.3., 20 Uhr), da mich die Mischung aus Literatur und Musik inspiriert.

2. Ins Kino in der Reitschule, um mir «Hunger» von Steve McQueen anzusehen (Fr., 13.3., 21 Uhr), weil ich Filme mit Tiefgang schätze.

3. Ans «Rock for Bread» im Schloss Köniz (Sa., 14.3., 20.30 Uhr), weil es eine schöne Gelegenheit ist, zu einer guten Sache beizutragen.