Mischa Wyss               
Berner Mundartchanson mit Satire

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Mischa Wyss begann seine lyrische Karriere schon früh mit dem Verfassen von Samichlausvärsli. Im Laufe der Primarschule setzte sich diese in weiteren kleinen verbalen Werken fort. Mit dem Umzug ins Baselbiet, wo er die Sekundarschule und das Gymnasium absolvierte, begann er das Erlernen des Keyboards und schrieb Hip-Hop-Texte, die er zu selbst komponierten Beats performte.

1999 gewann er einen Literaturwettbewerb der Basler-Eule 

‚Im Herzen schon immer ein Berner‘, setzt sich 2004 der bei ihm durch zwei Generationen verdünnte Anteil an Berner-Blut schliesslich durch und er zog in seine Wahlheimat Bern, deren Dialekt er sich aus Liebhaberei schon im Vorfeld angeeignet hatte. 

Nach einem Jahr Studium der Psychologie an der dortigen Universität reiste er für ein paar Monate nach Marokko, wo erste Chanson-Texte entstanden, die er später vertonte. 

Voller Ideen und musikalischem Schaffensdrang kehrte er nach Bern zurück, wo er – inspiriert durch die Chansonniers seiner Kindheit – das Gitarrenspielen erlernte. Er hatte im texten und komponieren von Berner Mundartchansons zu seiner ureigenen Ausdrucksform gefunden!

Die anfangs vor allem im Familien- und Freundeskreis vorgetragenen Werke fanden grossen Anklang, so dass er sich innerhalb kurzer Zeit auch mit Auftritten an diversen Einsteigerbühnen in Bern einen Namen machte, zu denen er später als Special Guest eingeladen wurde. 

Ende 2009 bot sich ihm durch das Panorchester Bern die Gelegenheit, mit seinem Lied Haarigi Romanze vor grossem Publikum aufzutreten.

2010 brannte das Tonstudio PanMagic Bern seine erste CD Vohrsiube, eine Maxisingle mit drei Liedern in der Auflage von 200 Stück, die bald vergriffen war. Es folgten erste Engagements in diversen Lokalen in und um Bern.

Von 2010 bis 2014 organisierte er in der Piazza Bar Bern das Format Mundart 2.0, wo er der Mundartchanson-Szene monatlich eine Plattform bot und namhafte Künstler für Gastauftritte gewinnen konnte. 

2012 feierte er die Premiere seines ersten saal- und abendfüllenden Programms Uftakt  in der La Cappella Bern, bei der er seine CD Wortwärts vorstellte. Anlässlich dieser Premiere traten der Chansonnier Mischa Wyss und der Stepptänzer Nicolas Egger erstmals gemeinsam auf. Diese neuartige Formation wurde unter dem Namen Mundartstepp bekannt. 

Der Auftritt an der Künstlerbörse 2013 in Thun brachte ihm den Publikumspreis und den Titel „Mani Matter des 21. Jahrhunderts“ (Radio srf 2013). 

Parallel zu seinem Schaffen als Berner Chansonnier absolvierte Mischa Wyss ein Jahr an der Pädagogischen Hochschule, um danach an die Uni Bern zurückzukehren, wo er ein Mathematik- und Germanistikstudium abschloss. Inzwischen ist er als Mathematiklehrer tätig und jährlich bei über 50 Auftritten auf den einschlägigen Bühnen zu sehen.

Auch sein zweites abendfüllendes - und über den Abend hinaus erfüllendes - Programm Aasatzwys (Premiere 15.09.2014, La Cappella, Bern) bezaubert während zweier Jahre in der ganzen deutschsprachigen Schweiz ein breites Publikum.

Die Premiere zum dritten Programm Schrift für Schrift fand am 13.10.2016 wiederum in der ausverkauften La Cappella in Bern statt. Erneut bereicherte der Stepptänzer Nicolas Egger den Anlass. Die Aufnahme dieses Programms sollte im Frühjahr 2017 als Live-CD/DVD in einer ersten Auflage von 1000/500 Stück erscheinen. 

2017 stand dann auch ganz im Zeichen dieser Produktion. Da sich Nicolas Egger entschieden hatte sich von der Bühne zurückzuziehen, besann sich Mischa Wyss wieder auf seine eigentliche Berufung und produzierte seine CD ausschliesslich mit Mundartchansons und satirischen Einlagen. Bei der Taufe des Werks Schrift für Schrift  am 29.12.2017 bestätigte die bis auf den letzten Platz gefüllte La Cappella die grosse Beliebtheit des Berner Mundartchansons und die von Mischa Wyss im Besonderen.

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